Pressemitteilungen Fraktion
- 23. 07. 2010
WOLFF: Deutschland braucht mehr Fachkräfte und Hochqualifizierte
BERLIN. Die FDP-Forderung nach Einführung einer Zuwanderungssteuerung wird nun auch von führenden Unionspolitikern unterstützt. Dazu erklärt der Vorsitzende des Arbeitskreises Innen- und Rechtspolitik der FDP-Bundestagsfraktion Hartfrid WOLFF:In der Union setzt sich die Erkenntnis durch: Deutschland braucht mehr Fachkräfte und Hochqualifizierte. Auch ausgewiesene Konservative wie Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus sagen, Deutschland müsse das Steuer endlich herumreißen und Zuwanderungssteuerung nach dem Vorbild etwa Kanadas oder Australiens einführen. Wissenschaftsministerin Schavan hat den Bedarf für Hochqualifizierte erfreulich klar benannt. Nun muß auch Innenminister de Maizière seine abwartende Haltung überdenken.
Eine effiziente und interessengeleitete Zuwanderungssteuerung ist das Gebot der Stunde. Eine besseren Zuwanderungssteuerung ist Bestandteil des Koalitionsvertrages und muss zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schnellstmöglich angegangen werden.
Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte, Forscher und Entwickler aus dem Ausland. Besonders Ingenieure fehlen der deutschen Industrie. Es droht die Verlagerung von qualifizierter Industrieproduktion ins Ausland, weil einige beim Thema Zuwanderungssteuerung immer noch Multikultiromantik befürchten, der sie mit bürokratischen Hemmnissen wie Ausländerbehörde und Bundesagentur für Arbeit begegnen wollen. Das kann sich Deutschland aber nicht mehr leisten.
Die aufenthalts- und arbeitsmarktrechtlichen Hürden für Fachkräfte, für Hochqualifizierte und für Studenten aus Drittstaaten in Deutschland müssen durch nachvollziehbare, klare und transparente Steuerungskriterien ersetzt werden, die deutschen Interessen dienen.


